News

Der Abschluss naht

Nicht nur das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu, auch die Werkstattarbeiten an der Brünener Orgel sind weitestgehend abgeschlossen, so dass im neuen Jahr der Aufbau vor Ort beginnen kann. Mit voller Kraft wird noch an den letzten Details gearbeitet. Viele Gehäuseteile wurden schon in den Kirchenraum verbracht, die Prospektpfeifen sind aufpoliert und viele Register sind bereits intoniert.

Hier ein paar Eindrücke aus der letzten Zeit! 🙂

Windladenbau
Pfeifenrenovierung
Rückpositivsgehäuse nach Entfernung der alten Farbfassung
Rückpositivsgehäuse neu geölt

… Wir wünschen allen Kunden, Partnern, Freunden und Bekannten ein fröhliches Weihnachtsfest und schon jetzt alles Gute für das kommende Jahr 2019! 🙂

Was lange währt…

Nach einer langen Bauphase sind die Arbeiten an der Moerser Orgel nun endlich abgeschlossen. Wir haben eine technisch neue Orgel errichtet mit elektrischer Ton- und Registertraktur, zahlreichen zusätzlichen Windladen und neuem Spieltisch. Letztendlich wurde das Instrument von 38 Registern auf 54 Register  erweitert. Davon sind 5 Register mit Einzeltonsteuerung versehen, sodass sie vielfältig in mehreren Teilwerken zur Verfügung stehen. Die Erweiterungen stammen hauptsächlich aus englischen Orgeln des 19. Jahrhunderts.
Dank moderner Steuerungstechnik bietet die Orgel jetzt unglaublich viele Registriermöglichkeiten und unterschiedlichste Spielhilfen: Pizzicato, Sostenuto, Sforzando, Crescendo, Orage, Transponiereinrichtung, Sub- und Superoktavkoppeln… Außerdem sind die Werke den Manualen frei zuzuordnen.

Wir sind sehr froh, dass wir die Orgel vor wenigen Monaten der Kirchengemeinde übergeben konnten und freuen uns auf das ein oder andere Konzert in der schönen Moerser Stadtkirche! 🙂

Aus Alt mach Neu!

Das Orgelwerk in Unkel steht!

Wir freuen uns, dass das Instrument den Menschen dort Freude macht und bedanken uns sehr für die tolle Aufnahme in der Gemeinde!

Das Innere der Orgel stammt größtenteils aus einer von der Gemeinde beschafften Orgel der Firma Weigle aus dem Jahr 1955, vorher beinhaltete sie 9 Register. Das Instrument verfügt jetzt über zwei Manuale (56 Töne) und Pedal (30 Töne) mit insgesamt 18 Registern.

Das Äußere der Orgel wurde vollkommen neu gestaltet.

Disposition nach dem Umbau:

Hauptwerk, Manual I
1 Principal 8’
2 Holzflöte 8´
3 Octave 4´
4 Octave 2´
5 Quinte 1 1/3’
6 Mixtur 2-3 f. 1 1/3´
7 Oboe 8´

Positiv, Manual II
8 Bordun 8´
9 Salicional 8’
10 Rohrflöte 4´
11 Nasard 2 2/3´
12 Feldflöte 2´
13 Terz 1 3/5´
14 Krummhorn 8’
Tremulant

Pedal
15 Subbass 16’
16 Principalbass 8’
17 Bassflöte 8´
18 Choralflöte 4’

 

 

Orgelabbau- so schnell geht’s

In den letzten Tagen haben wir die Orgel in Brünen abgebaut, um in der Werkstatt die historischen Gehäuseteile zu restaurieren und die nachträglich hinzugefügten Teile fachgerecht zu erneuern.

Bis jetzt bestand das Orgelwerk aus einer historischen Prospektfront aus dem Jahr 1828 und einem aus modernen Werkstoffen bestehenden Gehäuse (Spanplatte, Tischlerplatte, etc.) aus dem Jahr 1963. Auch das Orgelinnere ist 1963 vollständig erneuert worden.

Im nächsten Jahr soll sie dann wieder erklingen, innen eine neue Orgel, äußerlich wird sie fast die Alte bleiben.

Jedoch wird sie vor allem anders klingen! Wir bleiben gespannt. 🙂

Von wegen “lange Leitung”…

Elektrik kann ja soo schön sein!

Wenn sie nicht nur sicher, sondern auch noch schön ist, haben doch alle etwas davon. Kabel für Kabel fein säuberlich durch frisch gebohrte Leisten gezogen, das macht Spaß… Aber das Ergebnis erfreut des Orgelbauers und auch des Elektrikers Herz, oder etwa nicht?

Hier ein vorher-nachher-Vergleich, herrlich!

Mag sein, dass nicht jeder klassische Orgelbegeisterte die neuen Techniken akzeptiert, das verstehe ich gut. Jedoch ermöglicht uns all das ungeahnte Möglichkeiten und die Orgel bleibt doch noch was sie war: der König der Instrumente!

In diesem Sinne: eine gute Woche! 🙂